Bouvier investiert!

Value & Price

Kategorie: Glossar (Seite 1 von 7)

WAC Q3 / CashFlow

Am heutigen Donnerstag veröffentlichte die Wacker Neuson SE ihre dritten Quartalszahlen für das aktuelle Geschäftsjahr. Diese Zahlen sind die Untermauerung der am 15. Oktober 2019 angepassten Jahresprognose. Während ich den Baumaschinenhersteller beim meinem Nachkauf im Oktober gewinnseitig mit genügend Sicherheitsmarge versehen finde, präsentiert sich mir anhand der Q3-Zahlen ein anderer Schmerzpunkt, den ich heute gern beleuchten möchte: Der CashFlow.

Bei einem auf 9-Monatssicht negativen, operativen CashFlow von -143 Mio. Euro für 2019 nach den -26 Mio. Euro in den vergleichbaren 9 Monaten des Vorjahres stelle ich mir heute konkret die Frage: “Ist das durch den starken CashOutflow verursachte erhöhte Liquiditätsrisiko der Wacker Neuson SE geschäftsgefährdend bzw. kritisch?

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Glosse zur FAZ

Normalerweise vermeide ich es, das, was mir unsere Leitmedien als Nachrichten auf die Titelblätter, in die Tagesschau oder auf ihre Internetportale packen, zu konsumieren, weil ich zum Einen das Gefühl habe, dass ich nicht jedes Detail zum Amoklauf in Halle wissen muss, um einen Eindruck der Schrecklichkeit dieses Ereignisses zu erhalten, und zum Anderen mir nicht vorschreiben lassen will, womit sich mein Kopf beschäftigt. So ergab es sich also gestern, dass ich, durch eine berufliche veranlasste Fügung einen reisebedingten Timeslots von vier Stunden mit Tätigkeit zu füllen hatte. Leider hatte ich dazu nur eine Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zur Verfügung, die aber, nachdem man den obligatorischen Nachrichtenteil zügig überblättert hatte, mit einem “Verlagsspezial zur Geldanlage” aufwartete.

Cover des Verlagsspezials der FAZ vom 10.10.19
Verlagsspezial der FAZ vom 10.10.2019

Und schon war meine Neugier geweckt! Was empfiehlt denn unsere gute, alte, allwissende FAZ dem geneigten Leser als das Beste und Neueste zum Thema Investments? Es war mir nach der Lektüre ein Bedürfnis, dieses Verlagsspezial heute hier zu kommentieren.

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Net Asset Value (NAV)

In Folge meines Vergleichsbeitrages zu den Beteiligungsgesellschaften GBK und BlueCap gab es viele Diskussionen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bewertungsansätze bei der Unternehmensanalyse. Während ich bei meinen Analysen stets beim bilanziell ausgewiesenen Buchwert (je Aktie) starte, sehe anderen Value-Investoren diese Kennzahl eher kritisch:

Die Unternehmenskennziffer Buchwert je Aktie gibt die Höhe des auf die Aktionäre entfallenden Eigenkapitals pro Aktie an. Er berücksichtigt nur den bilanziell ausgewiesenen Wert der Aktiva, nicht jedoch mögliche stille Reserven oder stille Lasten. Daher sind Buchwerte in der Bilanz skeptisch zu betrachten, weil man sie kaum verifizieren kann.

Michael C. Kissig, intelligent-investieren.net

Weil ich immer für einen sachlich-fachlichen Diskurs zugänglich bin, möchte ich mich heute etwas näher mit dem Net Asset Value (NAV) befassen, der scheinbar von anderen Value-Investoren bevorzugt wird und ja offensichtlich etwas anderes sein muss, als der reine Buchwert.

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