Wenn es gelingt, den inneren (“intrinsischen”) Wert einer Aktie, eines Unternehmens, zu berechnen, dann ist es ziemlich leicht, ihn ins Verhältnis zum Kurs bzw. Kaufpreis zu setzen und um eine Aussage darüber zu treffen, ob ein Unternehmen über- oder unterbewertet ist. Nur gibt es heute keine einzige allgemeingültige Formel, die den inneren Wert objektiv bestimmt.

Warren Buffett umschreibt die Ermittlung des inneren Wertes in seinem “Eigentümerhandbuch” von 1996: “Es ist der abgezinste Barwert der Mittel, die dem Unternehmen während seiner verbleibenden Laufzeit entnommen werden können.” Im Nachgang schränkt er aber direkt ein und gibt zu, dass der intrinsische Wert immer nur eine Schätzung sein kann; selbst Mr. Buffett und sein “Compagnion” Charlie Munger kommen auf Grundlage der gleichen Zahlen für ein und dasselbe Unternehmen auf unterschiedliche Einschätzungen dieses inneren Wertes.

Wir halten also fest: Der innere Wert eines Investments ist am Ende nur eine subjektive Einschätzung! Wie können wir diese Einschätzung aber nun etwas objektivieren bzw. mit Fakten unterfüttern/stützen?

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