In einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen über Aktien und das Value-Investing erwähnte mein Kollege so beiläufig, dass er da mal so jemanden kannte, der ein Essay über die “Seven Sins of Fund Management” (“Die sieben Sünden des Fonds-Managements”) geschrieben hätte, das er mir gern einmal zukommen lassen könne, wenn er es noch fände. Er wusste den Namen des Autors nicht mehr, aber Google ist ja heute dein Freund und mit dem gegebenen Titel wurde ich dann auch prompt fündig.

Ich kannte James Montier nicht und habe nur durch Zufall von ihm erfahren, aber das, was er in diesem Essay schreibt, ist ein moderner Text zum Value-Investing, den Warren Buffett und Benjamin Graham nicht mehr liefern können.

Der Sündenkatalog

Die erste Sünde ist das “Forecasting”. Montier weist nach, dass es, egal wie genau und gut man ist (Profi oder Laie), unmöglich ist, die Zukunft vorauszusagen (also ein vernünftiger Mensch das je behaupten würde) und dass es daher sinnlos ist, die ganze Zeit und Energie, die dieses “Forecasting” verschlingt, überhaupt dafür aufzuwenden.

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