Value & Price

Kategorie: Glosse (Seite 1 von 11)

Eine Übersicht aller Artikel, in denen ich typische Investment-Begriffe und -themen anschaulich kommentiere (ID10).

Der Fall “Gold”

Zugegeben: eigentlich hatte ich nie ganz verstanden, woher so ein Micro-Blogging-Dienst wie der Weltmarktführer mit dem Vogel seine Anziehungskraft nimmt. Doch seit kurzem, seitdem ich ihn für mich entdeckt habe und jeden Nachrichten-Artikel, den ich so en passant konsumiere, direkt mit einem kleinen Kommentar versehe und damit dokumentiere, tweete ich tatsächlich selbst gerne, was der Leser auch in meiner neugestalteten Blog-Seitenleiste unschwer nachvollziehen kann.

Nun ist eines der beherrschenden Themen der letzten Tage ja das neue Dollar-Allzeithoch beim Spot-Preis des Goldes, ein Thema, zu dem ich wirklich vergleichsweise viele Mini-Kommentare (Tweets) abgelassen habe. Allerdings möchte ich im heutigen Blog-Beitrag einmal mein Gesamtbild zum Fall “Gold” nachzeichnen. Aus meiner Sicht sind hier fundamentale Kräfte am Werk, bei denen man mit dem klassischen Value-Investing in Aktien einfach beinhart das Thema verfehlt.

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Was nun, Warren?

Gestern Nacht, kurz bevor die Wanduhr unfeierlich die Geisterstunde einläutete, fand ich mich mit dem Handy bewaffnet peinlicherweise immernoch auf der Couch fläzend und zum x-ten Male meinen Twitter-Stream durchscrollend, eigentlich viel zu müde, um wirklich ins Bett zu gehen. Meine Trägheit wurde belohnt, denn ich stieß auf ein paar interessante Beiträge, die mich wieder einmal, und ja, auch zu später Stunde noch, zum nachdenken brachten.

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2. Glosse zu Hornbach

So!! Jetzt reicht es! Die Aktien der Hornbach Holding Aktien übersteigen heute Vormittag die Marke von 80 Euro. Dies sind ungefähr genau die 80 Euro, die dem bilanziellen Buchwert des Unternehmens – also inklusive der Marktwerte seines üppigen Immobilienbestandes – entsprechen. Warum regt mich das aber so auf?

In meiner ersten Analyse zu HBH, damals war an Corona noch nicht zu denken und der Aktienkurs pendelte gelangweilt zwischen 40 und 50 Euro, kam ich zu dem Schluss, dass die Aktie zu diesem Kurs extrem unterbewertet sei. Mr. Market sei wieder einmal verpeilt und das fand ich gut. Wie gesagt, allein schon der bilanzielle Immobilienbestand machte 80 Euro je Aktie aus, ohne dass ich also zukünftige Gewinne berücksichtigen müsste.

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