Value & Price

Kategorie: Glosse (Seite 1 von 13)

Eine Übersicht aller Artikel, in denen ich typische Investment-Begriffe und -themen anschaulich kommentiere (ID10).

Steuersparmodell Ehe ?!

Es gibt selten Artikel auf anderen Finanzblogs, die mich wirklich flashen, bei denen ich mehr als das bloße Herunterbeten von Kennzahlen, Dividendenterminen und Investmentipps geboten bekomme; Blogbeiträge, bei denen ich auch noch was für das Leben lerne, sind selten. Umso erfreulicher ist es dann aber, wenn ich einen Artikel wie diesen hier finde (“Warum du deine (finanzielle) Freiheit in der Ehe vergessen kannst” von finanzblognews.de), der wirklich schonungslos und eiskalt die Nachteile von Ehe, Familiengründung und in letzter Konsequenz auch der Entscheidung für Nachwuchs offenlegt. Natürlich immer mit dem eingeschränkten Blick auf die persönliche, finanzielle Freiheit, aber genau das war ja offensichtlich das Ziel des Autors, welches er/sie/es grandios erreicht hat, wie ich finde.

In meinem heutigen Beitrag möchte ich allerdings den wahnsinnigen Versuch wagen herauszustellen, wie die Ehe bzw. Familiengründung durch kluge steuerliche Gestaltung in ein profitableres Licht gerückt werden, ja gar zum Steuersparmodell avancieren könnte; sozusagen als Erwiderung auf den obigen “Brandbrief” ein paar Nuancen der Steueroptimierung herauskehren, die ich bisher in dieser Form noch nirgends erwähnt fand. Es wird kein Plädoyer für die Ehe, aber wer schon in die Honigfalle getappt ist, kann genauso gut das Beste draus machen, nicht wahr?

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Kapitalanlageimmobilie

Vor einigen Wochen erhielt ich die freundliche Anfrage, ob ich nicht Interesse daran hätte, zum Thema Kapitalanlageimmobilie einen Gastbeitrag zu veröffentlichten. Nach kurzer, unkomplizierter Abstimmung entstand der heutige Beitrag von Peter Hennig, ergänzt um ein paar Anmerkungen von mir. Viel Spaß beim Lesen!

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Durchbruch für Gold

Als ich im Jahre 2009 im Zuge der Finanzkrise meine allererste Goldunze (ein “Wiener Philharmoniker”) online bestellt und die fast 800 Euro überwiesen hatte, begannen ein paar bange Tage, in denen ich hoffnungsvoll auf die Lieferung wartete. Schlappe 800 Euro waren damals wie heute kein Pappenstiel für einen Normalverdiener wie mich.

Die Lieferung traf ein, ich öffnete vorsichtig die anonymisierte Verpackung und hielt dann tatsächlich eine Münze aus purem Gold in der Hand. Ich wog sie, ich maß sie und verglich die Werte mit denen, die ich im Internet für diese Art von Münze zu erwarten hatte. Alles war in Ordnung, ich hatte das bekommen, was ich bestellt hatte.

Aber hatte ich ein gutes Geschäft gemacht? War der “Artikel” die 800 Euro wert? Schließlich hätte ich Ende 2009 auch noch mehr als 10 BASF-Aktie dafür erstehen können. Diese mulmige Gefühl hielt bei mir eine Weile an. Es war ein regelrechter Erkenntnisprozess in Gang gesetzt worden, an dessen Ende ich erst richtig verstanden haben würde, was ich dort gekauft hatte.

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