Bouvier investiert!

Value & Price

Schlagwort: EVN

Depositary Receipts

Wenn ich mich auf die einschlägigen Seiten begebe, um Aktienkurse und -informationen abzurufen, dann wird mir bei manchen Aktien, neben dem von mir gesuchten Wertpapier, noch ein weiteres Wertpapier mit ähnlichem Namen angezeigt. Zum Nachstellen möge der Leser auf www.finanzen.net wechseln und in das Suchfeld oben rechts “BASF” eintippen. In den Suchvorschlägen erscheint nun die eigentliche Aktie mit der Kennnummer BASF11, aber eben noch ein zweites Wertpapier mit der Kennnummer 936785 und dem Namen “BASF AGShs Sponsored American Deposit Receipts”. Nach einem Klick auf diesen Suchvorschlag erscheint eine Wertpapierseite wie ich sie kenne mit der Überschrift “BASF-Aktie” und ein dazugehöriger Kurs von um die 17 Euro.

Wie kann das sein? Die Aktie (WKN: BASF11) kostet doch heute eigentlich so um die 69 Euro? Gibt es hier ein Schnäppchen zu ergattern? Was hat es mit diesem Wertpapier auf sich? Ähnlich verhält es sich bei Aktien der EVN AG (WKN: 878279 vs. 918408).

Ich möchte aus Sicht eines Value-Investors heute also gern Licht in diese Angelegenheit bringen. Viel Spaß beim Lesen und Teilen!

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EVN Update – Q1/2019

Gestern veröffentlichte die EVN AG ihren ersten Quartalsbericht für das Geschäftsjahr 2019. In den “Highlights” auf Seite 3 des Berichtes steht unter anderem folgendes:

Entwicklung im Rahmen der Erwartungen leitet die – nach zwei durch Einmaleffekte geprägten Geschäftsjahren – prognostizierte Rückkehr des Konzernergebnisses 2018/19 auf historische Niveaus ein

Q1-Bericht 2019, EVN AG, Seite 3

Zum Einen bedeutet das, dass die Gewinne der letzten beiden Jahre nicht repräsentativ waren, zum Anderen wird hier von “historischen Niveaus” gesprochen. Der Aktienkurs fiel nach Veröffentlichung des Berichtes um knapp 7% auf heute etwa 13 Euro, weil der Umsatz zwar gesteigert wurde, das EBIT aber um 41% einbrach. Ist das gerechtfertigt? Wie hoch ist der innere Wert der Aktie denn ab jetzt? Das möchte ich gern erörtern.

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EVN AG

Im Jahre 2013 erstand ich meine ersten EVN-Aktien aufgrund einer aus meiner Sicht gesunden Unterbewertung, stockte die Position im Zuge des Jahresverlustes von 2013/14 weiter auf und liquidierte sie dann im Sommer 2018.

Ich habe die Angewohnheit entwickelt, mir Unternehmen, die ich einmal “besaß”, immer wieder anzusehen und ihre finanzielle Entwicklung weiter zu verfolgen. Schön, dass es heute vielerorts diese IR-Verteiler gibt, die die aktuellsten Berichte immer wieder in mein Mail-Postfach spülen. Heute also möchte ich das Geschäft und die Bewertung der EVN-Aktie zum Preis von 14 Euro analysieren.

Meine sprudelnde Datenquelle ist wie so häufig die Investor Relations Seite des Konzerns: Geschäftsbericht 2017/2018, die aktuelle Unternehmenspräsentation und eben der Jahresbericht 2013/2014.

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