Bouvier investiert!

Value & Price

Kategorie: Gold (Seite 1 von 2)

Sparen, aber richtig!

In den zuletzt doch etwas turbulenteren Börsentagen drängte mich meine Intuition zu der Frage, ob es nicht doch besser wäre zu sparen, statt in Wertpapiere zu investieren. Solcherlei Fragen beschäftigten mich üblicherweise so sehr ein, dass ich beginne, alles, was ich glaube darüber zu wissen, nochmals nachzulesen, genauer zu lesen, weiterführender und tiefergehender zu lesen, bis mir am Ende der Lektüre natürlich der Kopf brummt. Am nächsten Tag, nach einer Nacht voll erholsamen Schlafes, finde ich dann aber den notwendigen Gehirnschmalz dazu, das Gelesene zu ordnen und zu Papier zu bringen. Das heutige Ergebnis ist dieser Beitrag zum Thema Gold, Geld und Schuldscheine!

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Glosse zum 5.8.2019

Leichtsinning, wie ich es entgegen meiner Natur doch trotzdem manchmal bin, schlage ich heute morgen die Onlineausgabe des Manager Magazins auf, wo ich von folgender Klick-geilen Frage begrüßt werde: “Stehen die Bänder bei Schaeffler bald still?”. Ich habe den Artikel nicht gelesen, verlinkte ihn hier auch nicht, weil ich mir sicher bin, dass er diese Frage am Ende sowieso nicht beantworten können wird. Schaeffler ist einer der größten, deutschen Automobilzulieferer und das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass dieser Artikel zusätzlich mit dem Untertitel “Krise in der Automobilindustrie” umrahmt ist.

Dass die hiesigen Fahrzeughersteller ihre Jahresprognosen und Aussichten heute düsterer malen, als sie es noch gegen Ende des letzten Jahres taten, hatte man nicht zuletzt an der im Juli veröffentlichten Gewinnwarnung der BASF SE, die ja ca. 25% ihres Umsatzes mit Automobilkunden erwirtschaftet, erkennen können. Nun will ich aber gar nicht so branchenspezifisch bleiben, sondern meinen Blick etwas ausgiebiger schweifen lassen.

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Gold vs. Null Prozent

In Anbetracht der Tatsache, dass ich mich öffentlich und besonders in persönlichen Gesprächen als Value-Investor á la Graham/Buffett oute, werde ich oft gefragt, wie dieser Investment-Ansatz mit meinem ebenfalls offenen Bekenntnis zum “Gold als Investement” zusammenpasst. Die Analyse von Wertpapieren und die daraus resultierende Berechnung eines inneren Wertes, der dann wiederum als Grundlage für meine Kauf- oder Nicht-Kauf-Entscheidung dient, ist ziemlich gut und logisch nachvollziehbar, hoffe ich. Beim Gold allerdings ist es anders: dort ist der innere Wert, abgesehen vom an Rohstoffbörsen gehandelten Materialwert, nicht bestimmbar. Als wäre das noch nicht genug, gibt es, ohne Aussichten auf etwaige Kurssteigerungen des Materialwertes, beim gelben Edelmetall keine zukünftig erwartbaren Geldzuflüsse, die im heutigen Barwert dieses Gutes approximiert berücksichtigt werden könnten/müssten.

Mit dieser Grundsatzfrage im Hinterkopf las ich den jüngst von Norbert Häring veröffentlichten Artikel mit dem Titel “Der IWF will dem Bargeld an den Kragen“, durchstöberte die von ihm verlinkten Quellen und kam ins Grübeln.

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