Bouvier investiert!

Value & Price

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2. Glosse zu Hornbach

So!! Jetzt reicht es! Die Aktien der Hornbach Holding Aktien übersteigen heute Vormittag die Marke von 80 Euro. Dies sind ungefähr genau die 80 Euro, die dem bilanziellen Buchwert des Unternehmens – also inklusive der Marktwerte seines üppigen Immobilienbestandes – entsprechen. Warum regt mich das aber so auf?

In meiner ersten Analyse zu HBH, damals war an Corona noch nicht zu denken und der Aktienkurs pendelte gelangweilt zwischen 40 und 50 Euro, kam ich zu dem Schluss, dass die Aktie zu diesem Kurs extrem unterbewertet sei. Mr. Market sei wieder einmal verpeilt und das fand ich gut. Wie gesagt, allein schon der bilanzielle Immobilienbestand machte 80 Euro je Aktie aus, ohne dass ich also zukünftige Gewinne berücksichtigen müsste.

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Glosse vom 15.7.2020

Jedem, der dieses Blog auch nur halbwegs regelmäßig verfolgt, wird aufgefallen sein, dass meine Posts seltener, meine Worte spärlicher fließen, als es noch in 2019 der Fall war. Diese Tatsache will ich heute mal etwas näher erläutern, ein kleines Licht darauf werfen, was mich in der letzten Zeit so beschäftigt.

Jedes Mal, wenn ich mir ein Aktie vornehme, sie analysieren möchte, oder sei es, dass ich mir nur einen aktuellen Quartalsbericht eines bereits analysierten Unternehmens zu Gemüte führe, komme ich unweigerlich an den Punkt, an dem ich die Analyse als gehaltlos, weil irgendwie sinnlos erachte. Warum ist das so, habe ich mich gefragt.

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RealTime Update (06/20)

Nachdem die allgemeine Corona-Panik an den Börsen gefühlt schon sehr lange her ist und sich eine gewisse Normalität mit bereits wieder etwas gestiegenen Kursen eingestellt hat, stand ich vor der Frage, wo ich, mit dem in den letzten beiden Monaten zurückgelegten Sparraten und der üppigen BASF-Dividende von gestern, denn nun für mein Privatdepot gerne nachkaufen möchte.

Wie ich in meinem letzten RealTime Update bemerkte, habe ich meinem Privatdepot eigentlich nur ein kleines Sorgenkind, nämlich die GBK Beteiligungen AG. Sorgenkind, weil dieses Unternehmen, wie es für eine Beteiligungsgesellschaft wohl üblich ist, keine Quartalszahlen berichtet, dieses Unternehmen an den irrationalen Kurs-Auf-und-Abs Mr. Markets im Rahmen der Corona-Krise quasi gar nicht beteiligt war und natürlich weil die Portfolio-Unternehmen allesamt dem Mittelstandssektor angehören, die wahrscheinlich sehr hart von den Lockdown-Maßnahmen betroffen sind bzw. die die Auswirkungen noch zu spüren bekommen werden.

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