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Schlagwort: Glosse (Seite 2 von 10)

Glosse vom 15.7.2020

Jedem, der dieses Blog auch nur halbwegs regelmäßig verfolgt, wird aufgefallen sein, dass meine Posts seltener, meine Worte spärlicher fließen, als es noch in 2019 der Fall war. Diese Tatsache will ich heute mal etwas näher erläutern, ein kleines Licht darauf werfen, was mich in der letzten Zeit so beschäftigt.

Jedes Mal, wenn ich mir ein Aktie vornehme, sie analysieren möchte, oder sei es, dass ich mir nur einen aktuellen Quartalsbericht eines bereits analysierten Unternehmens zu Gemüte führe, komme ich unweigerlich an den Punkt, an dem ich die Analyse als gehaltlos, weil irgendwie sinnlos erachte. Warum ist das so, habe ich mich gefragt.

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Glosse zur Konformität

So! Heute oute ich mich mal: Am Wochenende bin ich mit dem festen Entschluss in den Bau- und Supermarkt gefahren, keine Gesichtsmaske (Nasen- und Mundbedeckung) zu tragen und wenn doch, dann nur widerwillig und für einen kurzen Moment am “Pförtner” vorbei. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass die Maßnahmen gegen Corona aus anfänglich ängstlichem Aktionismus und sehr mauer Datenbasis entstanden und inzwischen nicht mehr verhältnismäßig sind. Warum denke ich das? Weil ich der von Bundespressekonferenz und Virologen gefütterten Medienfront aus ARD, ZDF und Privaten nicht trauen kann, wenn sie alle nur dasselbe widerkäuen.

Ich suchte und suche immer nach einer differenzierten Auseinandersetzung zu jedem Thema, um mir eine eigene Meinung bilden zu können. Dies ging und geht in der Corona-Krise nur über alternative Medien und ihren laaangen Erörterungen dazu. Und um das gleich klarzustellen: ich bin ein Krisengewinner. HomeOffice, 100%-Gehalt und volle Unterstützung der wirtschaftlichen Corona-Hilfsmaßnahmen.

Aber nun zurück zu meinen wochenendlichen Einkäufen ohne Maske…

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Stiftung

Nachdem ich meinen Artikel über die Ungleichheit verfasst hatte, der ja auf der Grundlage von Piketty mit der Erkenntnis schloss, dass wahrer, nachhaltiger Reichtum nur mit Hilfe einer über Generationen kumulierten Erbmasse einhergeht, habe ich mich gefragt, wie es denn diesbezüglich so 1-2 Generationen vor mir (Großeltern, Eltern) und eine Generation nach mir (Kinder) aussieht. Ohne es wirklich zu wissen, bin ich einfach mal davon ausgegangen, dass ich in ein paar Jahren in den Genuss einer gewissen Erbmasse kommen werde und irgendwann auch Kinder haben werden, an die ich diesen Reichtum weiterzugeben habe.

Zu diesem Zwecke und auch um häßliche Erbstreitigkeiten sowie faule, durch den Reichtum der Eltern verzogene Rotzgören Kinder zu vermeiden, habe ich mich mit dem Konstrukt einer Stiftung befasst und möchte meine Erkenntnisse zu diesem Thema zum Besten geben. Ich bin kein Jurist, kein Steuerberater, aber es gibt ja dennoch eine Menge Quellen zu diesem Thema.

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