• Der Fall “Gold”
    Zugegeben: eigentlich hatte ich nie ganz verstanden, woher so ein Micro-Blogging-Dienst wie der Weltmarktführer mit dem Vogel seine Anziehungskraft nimmt. Doch seit kurzem, seitdem ich ihn für mich entdeckt habe und jeden Nachrichten-Artikel, den ich so en passant konsumiere, direkt mit einem kleinen Kommentar versehe und damit dokumentiere, tweete ich tatsächlich selbst gerne, was der Leser auch in meiner neugestalteten Blog-Seitenleiste unschwer nachvollziehen kann. Nun ist eines der beherrschenden Themen der letzten Tage ja das neue Dollar-Allzeithoch beim Spot-Preis des Goldes, ein Thema, zu dem ich wirklich vergleichsweise viele Mini-Kommentare (Tweets) abgelassen habe. Allerdings möchte ich im heutigen Blog-Beitrag einmal mein Gesamtbild zum Fall “Gold” nachzeichnen. Aus meiner Sicht sind hier ...
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  • Depotupdates
    Nachdem ich mich in den letzten Beiträgen eigentlich nur noch über das aktuelle Börsengeschehen ausgelassen habe will ich heute virtuell zu Kreuze kriechen und meine beiden Depots (RealTime & Musterdepot) mit aktuellen Updates versehen. Ich war, trotz meines Unmutes, natürlich mit meinem privaten Geld aktiv und will das auch mit meinem fiktiven sein. Somit also heute dieser frische Artikel dazu. Es ist Sonntag früh, 6 Uhr, irgendwo in der deutsche Provinz. Zeit also, einfach mal in Ruhe über Geld nachzudenken. Musterdepot Das letzte Update meines Musterdepots war der “Relaunch” Anfang Mai 2020. Seitdem ist einiges passiert. Zunächst sind da die Sparraten für Juni und Juli zu verbuchen, die den Cash-Bestand um ingesamt ...
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  • Was nun, Warren?
    Gestern Nacht, kurz bevor die Wanduhr unfeierlich die Geisterstunde einläutete, fand ich mich mit dem Handy bewaffnet peinlicherweise immernoch auf der Couch fläzend und zum x-ten Male meinen Twitter-Stream durchscrollend, eigentlich viel zu müde, um wirklich ins Bett zu gehen. Meine Trägheit wurde belohnt, denn ich stieß auf ein paar interessante Beiträge, die mich wieder einmal, und ja, auch zu später Stunde noch, zum nachdenken brachten. Der erste Beitrag war von Michael C. Kissig verfasst und erörterte die Frage, ob Versicherungsaktien dato eher eine Value-Chance oder ein Value-Trap sind. Es fiel mir schwer, seinen Argumenten (langfristig niedrige Zinsen, daher höheres Risiko für die gesamte Versicherungsbranche; die Rendite des “Floats” wird quasi ...
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  • 2. Glosse zu Hornbach
    So!! Jetzt reicht es! Die Aktien der Hornbach Holding Aktien übersteigen heute Vormittag die Marke von 80 Euro. Dies sind ungefähr genau die 80 Euro, die dem bilanziellen Buchwert des Unternehmens – also inklusive der Marktwerte seines üppigen Immobilienbestandes – entsprechen. Warum regt mich das aber so auf? In meiner ersten Analyse zu HBH, damals war an Corona noch nicht zu denken und der Aktienkurs pendelte gelangweilt zwischen 40 und 50 Euro, kam ich zu dem Schluss, dass die Aktie zu diesem Kurs extrem unterbewertet sei. Mr. Market sei wieder einmal verpeilt und das fand ich gut. Wie gesagt, allein schon der bilanzielle Immobilienbestand machte 80 Euro je Aktie aus, ohne ...
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