• Insight GBK
    Insgesamt habe ich 6 Aktienpositionen in meinem Echtgeld-“RealTime”-Depot und eine Position davon belegt, mit einem Anteil von etwas über 16%, die GBK Beteiligungen AG. Wie ich bereits in einem meiner letzten Beiträge bemerkte, fällt es mir durch ihre sparsame Veröffentlichung von Zwischenergebnissen zum Geschäftsjahr (sprich: es gibt schlicht keine Quartalsberichte, sondern lediglich in Prosa verfasste Aktionärsbriefe) schwer, den Geschäftsverlauf sowie die Auswirkungen der Corona-Dynamik auf die Beteiligungen der GBK einzuschätzen. Im Zuge des soeben erwähnten Corona-Fahrwassers kam das deutsche Regime die Bundesregierung auf die glorreiche Idee, die Insolvenzantragspflicht gemäß Paragraph 15a der Insolvenzordnung zunächst bis zum 30.09.2020 auszusetzen, um durch den vermeintlich verhältnismäßigen Lockdown nicht gleich alle Unternehmen komplett abzuwürgen und ...
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  • Glosse zum Glück
    Irgendwann im Laufe des ersten Lebensjahres dieses Blogs habe ich mich dazu hinreißen lassen, meine persönliche, finanzielle Freiheit als übergreifendes Ziel dieser Webseite zu definieren; genau so, wie es gefühlt tausende andere Finanzblogs ebenfalls tun. Ich war der Meinung, das wäre ganz natürlich, denn warum sollte ich mein Börsen-Nerd-“Talent” nicht für solch ein scheinbar erstrebenswertes Ziel verwenden. Hinzukommt, dass “finanzielle Freiheit” so schön definierbar ist: 70% meiner monatlichen Kosten sollen von passivem Einkommen gedeckt sein, sobald ich 60 Jahre alt bin. Ergo: monatliche Kosten gering halten und bis zur Erreichung des Zielalters Kohle scheffeln, scheffeln, scheffeln so viel es geht! Komme was wolle! Aber warte mal: Was ist mit dem Glück? ...
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  • Börsencharaktere
    Der Roman “Geld” von Emile Zola beginnt mit einer vormittäglichen Szene im Restaurant Champeux neben dem Börsenplatz von Paris der 1860er Jahre. Jeden Werktag von 13-15 Uhr findet nämlich im Börsengebäude nebenan das heute fast altertümlich wirkende Börsengeschehen statt, in dem Horden von Maklern mit Zetteln bewaffnet brüllend das Auf- und Abebben von Angebot und Nachfrage bestimmen. Für Zola sind alle, die sich an diesen Tumulten beteiligen – also Investoren (mit oder ohne Geld), Makler, Bankiers, Finanziers, Rentiers etc. – einfach und pauschal Spekulanten, die sich von diesem regelmäßigen, fast schon magischen Nervenkitzel ein plötzliches, schnelles Vermögen erhoffen. Zolas Darstellung dieser verschiedenen Börsencharaktere schien mir so interessant, dass ich im ...
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  • Der Fall “Gold”
    Zugegeben: eigentlich hatte ich nie ganz verstanden, woher so ein Micro-Blogging-Dienst wie der Weltmarktführer mit dem Vogel seine Anziehungskraft nimmt. Doch seit kurzem, seitdem ich ihn für mich entdeckt habe und jeden Nachrichten-Artikel, den ich so en passant konsumiere, direkt mit einem kleinen Kommentar versehe und damit dokumentiere, tweete ich tatsächlich selbst gerne, was der Leser auch in meiner neugestalteten Blog-Seitenleiste unschwer nachvollziehen kann. Nun ist eines der beherrschenden Themen der letzten Tage ja das neue Dollar-Allzeithoch beim Spot-Preis des Goldes, ein Thema, zu dem ich wirklich vergleichsweise viele Mini-Kommentare (Tweets) abgelassen habe. Allerdings möchte ich im heutigen Blog-Beitrag einmal mein Gesamtbild zum Fall “Gold” nachzeichnen. Aus meiner Sicht sind hier ...
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