Als ich im Jahre 2009 im Zuge der Finanzkrise meine allererste Goldunze (ein “Wieder Philharmoniker”) online bestellt und die fast 800 Euro überwiesen hatte, begannen ein paar bange Tage, in denen ich hoffnungsvoll auf die Lieferung wartete. Schlappe 800 Euro waren damals wie heute kein Pappenstiel für einen Normalverdiener wie mich.

Die Lieferung traf ein, ich öffnete vorsichtig die anonymisierte Verpackung und hielt dann tatsächlich eine Münze aus purem Gold in der Hand. Ich wog sie, ich maß sie und verglich die Werte mit denen, die ich im Internet für diese Art von Münze zu erwarten hatte. Alles war in Ordnung, ich hatte das bekommen, was ich bestellt hatte.

Aber hatte ich ein gutes Geschäft gemacht? War der “Artikel” die 800 Euro wert? Schließlich hätte ich Ende 2009 auch noch mehr als 10 BASF-Aktie dafür erstehen können. Diese mulmige Gefühl hielt bei mir eine Weile an. Es war ein regelrechter Erkenntnisprozess in Gang gesetzt worden, an dessen Ende ich erst richtig verstanden haben würde, was ich dort gekauft hatte.

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