Value & Price

Monat: März 2019 (Seite 4 von 4)

Meine Südzucker-Story Teil 4

Seit meinem letzten Beitrag zu meinem Südzucker-Investment hat der Aktienkurs wieder 10% nachgegeben und Mr. Market treibt sein gewöhnliches Spiel mit mir (aktuell rund 13 Euro je Aktie). Ich möchte in diesem Artikel auf die vorgeschlagenen Restrukturierungsmaßnahmen für das Zucker-Segment, auf meine „Investment-Absicherung“ und zum Abschluss auf ein paar Worte von Warren Buffett zum Thema „Sub-Par-Businesses“ eingehen.

(Teil 1, Teil 2 und Teil 3 meiner Südzucker-Story befinden sich hier, hier und hier)

Auf geht’s!

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Wirtschaftlicher Gewinn

Der Begriff „Value-Investor“ ist für mich mit einem bestimmten Investitionsverhalten verbunden. Grob gesagt beschäftige ich mich VORAB intensiv mit dem Unternehmen und den mir dazu vorliegenden Daten. Wenn ich auf dieser Basis zu einem Investment geneigt bin, vergleiche ich den aktuellen Marktpreis des Investments (Aktienkurs) mit dem für mich inneren Wert des Investments (inneren Wert der Aktie). Wenn ich nun das Unternehmen mit einer für mich ausreichend großen Sicherheitsmarge erstehen kann, tätige ich ein Investment, freue mich während meiner Eigentümerschaft auf die regelmäßigen Quartals- und Finanzberichte und verfolge die finanzielle Performance.

Wie kann ich aber nun die finanzielle Performance messen? Der Aktienkurs, obwohl ich zugebe, dass ich ihn für meine Investments auch fast täglich verfolge (echt peinlich), ist je nach Makro- oder Mikronachrichtenlage (gesamtwirtschaftlich & betriebswirtschaftlich) ja eher eine „wankelmütige Hure“ und wenig dazu geeignet, das Gewicht meiner Anlageentscheidung kurz- und mittelfristig adäquat zu bewerten (Stichwort: Mr. Market). Aus diesem Grund möchte ich in diesem Beitrag auf den Begriff „Wirtschaftlicher Gewinn“ eingehen, den ich idealerweise als einzige Leistungskennzahl für meine Investmententscheidung sehe (sehen sollte).

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EVN Update – Q1/2019

Gestern veröffentlichte die EVN AG ihren ersten Quartalsbericht für das Geschäftsjahr 2019. In den „Highlights“ auf Seite 3 des Berichtes steht unter anderem folgendes:

Entwicklung im Rahmen der Erwartungen leitet die – nach zwei durch Einmaleffekte geprägten Geschäftsjahren – prognostizierte Rückkehr des Konzernergebnisses 2018/19 auf historische Niveaus ein

Q1-Bericht 2019, EVN AG, Seite 3

Zum Einen bedeutet das, dass die Gewinne der letzten beiden Jahre nicht repräsentativ waren, zum Anderen wird hier von „historischen Niveaus“ gesprochen. Der Aktienkurs fiel nach Veröffentlichung des Berichtes um knapp 7% auf heute etwa 13 Euro, weil der Umsatz zwar gesteigert wurde, das EBIT aber um 41% einbrach. Ist das gerechtfertigt? Wie hoch ist der innere Wert der Aktie denn ab jetzt? Das möchte ich gern erörtern.

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