Bouvier investiert!

Value & Price

Beitrag Nr. 100!

Herzlich Willkommen zum 100. Beitrag auf “bouvier-investiert.net“!

Jubiläum 100 Beiträge Bouvier Blumenstrauss
Glückwunsch zu 100 Beiträgen!

Normalerweise folgt an dieser Stelle mein Musterdepot-Update. Allerdings möchte ich die Gelegenheit des 100. Beitrages nutzen, den Musterdepot-Eintrag somit auf Beitrag Nr. 101 legen, um ein paar persönliche, allgemeine, statistische Dinge zu diesem, meinem Blog loszuwerden. Wie sich diese kleine, werbefreie und unabhängige “Value Investment”-Webseite entwickeln würde, welche Kategorien ich ins Leben rufen, welche Unternehmen ich im Laufe der Zeit analysieren würde, habe ich am Anfang dieses Jahres bei der Erstellung des allerersten Beitrag noch nicht erahnt.

Einhundert Beiträge in 10 Monaten bedeutet 10 Beiträge pro Monat, bedeutet ca. 1 Beitrag alle 3 Tage, bedeutet einen erheblichen Teil meiner Freizeit dafür aufzuwenden, um meinem eigenen Bedürfnis an finanziellem Mitteilungsbedürfnis dafür hier, nicht-finanziell, zu investieren, ihm zu frönen. Was bedeutet es noch?

Zum Blog

Während ich weiterhin beabsichtige, dieses Blog unabhängig und werbefrei zu halten, war ich von Anfang an daran interessiert, welche meiner Beträge für meine Seitenbesucher am interessantesten sind, aus welchen Ländern die Leser hier landen, über welche Wege sie sich hierher verirren (Google-Suche, Empfehlung oder doch direkt?) und wie lange die Interessenten beispielsweise hier verweilen und so weiter uns so fort. Ich bewerbe/propagiere das Blog wenig bis kaum und daher ist es besonders aufschlussreich, wer wie hierher gelangt und was er hier tut, finde ich.

Dazu habe ich von Anfang einfache WordPress-Statistiken sammeln lassen und seit kurzem auch ein wenig Google-Analytics-Code implementiert, der mir noch etwas detaillierte Statistiken ausspucken soll. Wem das nicht gefällt, was ich als datenbewusster Mensch auch nachvollziehen kann, dem empfehle ich das Browser-Addon “uMatrix“, welches seitenfremden (nicht-bouvier-investiert.net-Inhalt, also Google-Analytics-Code) blockt. Meine Webseite funktioniert dann weiterhin uneingeschränkt, aber Sie, ja genau Sie, werden dann halt nicht für die Google-Analytics-Statistik gezählt, was für mich auch nicht schlimm ist. Entscheiden Sie selbst!

So! Genug Vorworte und nun einfach mal ein paar Statistiken zum Blog, weil ich offensichtlich einen Fetisch für Kennzahlen zu haben scheine, dünkt es mich.

Bisher, also auf das Jahr 2019 bis heute gesehen haben sich 10.700 “Unique Besucher” auf meine Seite verirrt, die sich die Seiten insgesamt 38.000-mal angesehen (also eigentlich nur aufgerufen) haben. Pro Monat bedeuten diese Zahlen im Schnitt also 1.070 (Besucher) und 3.800 (Views). Ich weiß nicht genau, ob das nun relativ gut oder relativ schlecht für ein Finanzblog ist, aber ich mache es ja nun auch nicht unbedingt für den “Fame”.

Die meisten meiner Besucher stammen verständlicherweise aus dem deutschsprachigen Raum (DACH) in genau dieser Chart-Reihenfolge: 1.) Deutschland, 2.) Österreich, 3.) Schweiz. Passt also! Es gibt daneben auch häufige Besuche aus zum Beispiel Italien und den USA. Italien kann ich vielleicht noch nachvollziehen (reiche, deutsche Urlauber vielleicht, die auf meine Texte angewiesen sind, um ihren Urlaub auf unbestimmte Zeit verlängern zu können? 😉 ), aber bei den amerikanischen Besuchern in Verbindung mit deren hoher Bounce-Rate gehe ich eher von NSA-Bots aus, die regelmäßig prüfen, ob ich nicht doch Öl habe, russisch spreche oder eine sinologische Affinität aufweise, um mich im Falle von “True” direkt offline zu setzen. “Hello World!”

Pro Besuch hält sich ein Besucher ungefähr eine Minute und 40 Sekunden hier auf und schaut sich dabei etwa 1,5 Seiten an. Die beliebtesten Beiträge dieses Jahres bisher waren meine erste Analyse zur Agrana und meine erste Analyse zu Hornbach. Abgesehen von den Beiträgen selbst sind die “Homepage / Startseite” sowie die “Über Bouvier“-Seite, diejenigen, die am meisten besucht werden. Auch schön, finde ich!

Zu Vincent Bouvier

Wie ich eingangs bereits erwähnte ist dieses Blog ein privates, nicht-kommerzielles Vergnügen meinerseits, eine Art Selbstbefriedigung ohne autoerotisches Element. Selbstbefriedigung deshalb, weil ich, wenn ich es nicht geordnet aufschreiben würde, nach mehreren Monaten kaum noch nachvollziehen könnte, warum ich mich aus welchen Value-Gründen für das eine oder andere Unternehmen entschieden habe. Wenn ich mich denn dann einmal entschieden habe, liegen die Aktien teilweise monatelang unangetastet, unbeachtet im Depot. Warum soll ich das auch jeden Tag neu prüfen? Somit hat dieses Blog also die zwei Funktionen “Dokumentation und Nachvollziehbarkeit meiner eigenen, privaten Investmententscheidungen” und “Konzentration auf und Verfeinerung des eigenen Entscheidungsprozesses durch Ordnung und Formulierung meiner Gedanken“.

Darüber hinaus gebe ich der “Community”, meinen Lesern die Gelegenheit, und ich lade Sie weiterhin recht herzlich dazu ein, ihren Senf zu meinem Entscheidungsprozess, meiner Aktienauswahl abzugeben. Auf diese Weise erhoffe ich mir einen sachlichen Diskurs mit dem Ergebnis, meine Investitionen, meine Entscheidungen noch weiter zu verbessern. Es ist quasi ein Geben und Nehmen: ich teile meine Investmentgedanken und der Leser hilft mir dabei, diese Gedanken immer weiter zu spinnen und zu verbessern. Achso, dazu fällt mir noch eine Statistik ein: insgesamt, also inklusive meiner eigenen und ohne die unzähligen Spam-Kommentare, wurden auf dieser Webseite 180 Kommentare abgegeben, wovon locker die Hälfte von den Lesern stammt. Danke dafür!!

Ferner bin ich stets auf der Suche danach, meinen eigenen Horizont zu erweitern. Ein Ausdruck dieses Bestrebens ist mein Austausch, meine Kommunikation mit zwei Immobilien-Investoren/-bloggern, der dann letztendlich in meinem Beitrag über “Value Immobilien” mündete. Ich möchte mich gern weiterbilden, neue Ideen aufsaugen und, mit meinem eigenen Bedürfnis an Sicherheit/Sicherheitsmargen, in Einklang bringen.

Letztendlich geht es mir mit meinen Investitionen genau um die Dinge, die so oft als “finanzielle Freiheit” beschworen werden. Diversifiziertes, krisenfestes Einkommen, welches mir unabhängig von meiner abhängig verkauften Arbeitskraft zu fließt. Dass ich dazu und darüber noch blogge, ist daneben nur Ausdruck meiner ganz persönlichen Affinität für Texte und Sprache. Und das fasst die Motivation, die hinter diesem Blog steht, auch letztendlich ganz gut zusammen, denke ich.

Ausblick

Was bringen also die nächsten 100 Beiträge?

Natürlich strebe ich an, die einmal analysierten Unternehmen, die es dann in mein Depot oder Musterdepot geschafft haben, im Auge zu behalten und weiter darüber zu bloggen. Ich will dem Leser mit der beliebten Kategoerie “Seitenblicke” weiterhin dienlich sein. Auch die von mir sehr gemochte Kategorie “History” will ich ausbauen. Meine Lieblingskategorie allerdings, die meiner “Glossen“, in der ich übergreifend und anschaulich einfach all das loswerden will, was mir, meist durch irgendeinen Aufreger getriggert, zu unserem allgemeinen, gesellschaftlichen Zusammenleben so durch den Kopf schießt, wird in den nächsten 100 Beiträgen definitiv öfter vorkommen. “Selbstbefriedigung” eben. 🙂

Holztisch mit als Stillleben angeordneten Utensilien für die Kreativität. Computer, Schere, Blumen, Papier, Kleber und so fort
Stillleben als Symbol für Freude, Investieren und Schaffen!

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern weiterhin viel Spaß beim Lesen, Erfolg für ihre Investments und geduldige Freude am Schaffen!

2 Kommentare

  1. Hallo Herr Bouvier,
    vielen Dank und Glückwunsch zu 100 Beiträgen auf diesem für mich sehr interessanten und informativen Blog.
    Mich würde zusätzlich noch interessieren warum Sie sich bei den Aktien die Sie analysieren auf Deutschland und Österreich beschränken. Kommen für Sie z.B. US- oder GB-Aktien nicht in Frage?
    Viel Erfolg weiterhin.

    • Hallo Herr Bach,

      vielen Dank für Ihre freundliche Jubiläumsgratulation!

      Weil ich selbst im Euro-Raum lebe und Deutsch meine Muttersprache ist, halte ich mich aus Risikogründen bei direkten Aktieninvestitionen in Fremdwährungsräume zurück. Dennoch werfe ich gern auch mal “Seitenblicke ins Ausland” oder schaue mir Unternehmen aus dem Ausland ausführlich an (siehe Gazprom).

      Für eine Investition meines eigenen Geldes irgendwo außerhalb der Euro-Zone ziehe ich jedoch ETFs deutscher Emittenten vor. Es ist einfach eine persönliche Entscheidung.

      Viele Grüße

      V. Bouvier

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